
Ratgeber Kopfschmerzen
Informationen für Betroffene und Angehörige




Manchmal liegt es an Kleinigkeiten im Alltag, dass Kopfschmerzen entstehen. So kann es stets hilfreich sein, wenn sich Betroffene einmal darüber bewusst werden, wie sie den Tag verbracht haben, wann genau die Kopfschmerzen aufgetreten sind und ob es vielleicht einen bestimmten Auslöser oder eine Situation gab, die den Kopfschmerz ausgelöst hat.
Manchmal genügen bereits ein paar kleine Änderungen im Tagesablauf, um die Häufigkeit von Kopfschmerzen zu minimieren. Für eine solche Selbsterkenntnis kann beispielsweise ein Kopfschmerztagebuch hilfreich sein. Auch kleine Hausmittel können unter Umständen dabei helfen, die Kopfschmerzen schnell wieder verschwinden zu lassen.
Fast jeder hat schmerzlindernde Präparate mit Azetylsalizylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen im Arzneischrank, und oft sind die Kopfschmerzen nach einmaliger Einnahme rasch wieder vergessen. Allerdings sollte die Einnahme von Medikamenten nicht zur Gewohnheit werden.
Bei starken oder länger anhaltenden Kopfschmerzen ist ein Arztbesuch unbedingt erforderlich, um nach einer fundierten Diagnose mit der passenden, auf den Kopfschmerz zugeschnittenen Therapie beginnen zu können. Die empfohlenen Dosierungen sind dabei streng einzuhalten.
Oft ist die Ursache von vorübergehenden Kopfschmerzen eindeutig: Zu wenig Schlaf, Stress im Familien- oder im Arbeitsleben oder auch eine durchzechte Nacht mit übermäßigem Alkoholgenuss sind nur ein paar Beispiele, die die Entstehung von Kopfschmerzen als Folge mit sich bringen können. Man könnte sagen, dass die Entstehung solcher Kopfschmerzen eine Art „Quittung“ des Körpers ist, also ein eindeutiges Zeichen dafür, dass das körperliche Gleichgewicht aus den Fugen geraten ist.
Unter den Begriff Kopfschmerzen fallen jedoch über 200 verschiedene Arten des Schmerzes, die sich teilweise als eine Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung spezifizieren lassen, jedoch manchmal völlig unerwartet und ohne klaren Grund entstehen.